{"id":65,"date":"2013-03-17T17:34:27","date_gmt":"2013-03-17T16:34:27","guid":{"rendered":"http:\/\/ghsv-holzhausen.bplaced.net\/?page_id=65"},"modified":"2017-10-25T12:48:10","modified_gmt":"2017-10-25T10:48:10","slug":"schutzdienst","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/?page_id=65","title":{"rendered":"Abteilung C &#8211; Schutzdienst"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Schutzdienst: beste Lehrzeit f\u00fcr Hund und Mensch<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-189\" alt=\"Unbenannt8\" src=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt8.jpg\" width=\"308\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt8.jpg 576w, https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt8-300x248.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px\" \/><\/a>Schutzdienst, die K\u00f6nigsdisziplin der Hundearbeit, ist kein Selbstzweck und soll auch nicht nur dazu dienen, bestimmte Aufgaben mit Hilfe eines Tiers zu erledigen. Schutzdienst ist auch eine der Grundvoraussetzungen f\u00fcr die Erhaltung der Rasse in ihrer bisherigen Qualit\u00e4t. Dabei stellen weder die Ausbildung noch der Sport selbst eine Gefahr f\u00fcr andere dar. Eher ist das Gegenteil richtig: Gerade der sportlich aktive, im Schutzdienst sichere und energische Hund zeigt sich Menschen gegen\u00fcber als gutartig und friedlich. Er kann sich im Schutzdienst-Sport austoben \u2013 und genau das schafft die Ausgeglichenheit, die von dem Tier gefordert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Voraussetzung einer gezielten Schutzhundausbildung beruht deshalb immer auf dem inneren Zusammenhang zwischen Triebveranlagung, Belastbarkeit und Selbstsicherheit. Eine wichtige Rolle spielt dabei die ererbte Freude an der Auseinandersetzung, nicht zu verwechseln mit Aggression und Sch\u00e4rfe. Belastbarkeit, die andere Voraussetzung, setzt physische Robustheit voraus, Gesundheit und damit auch die k\u00f6rperliche F\u00e4higkeit zu Leistung. Als Selbstsicherheit werden die F\u00e4higkeit und der Wille, auch in kritischen und gef\u00e4hrlichen Situationen zu helfen, gewertet. Sind diese Eigenschaften in einem Junghund erkannt, eignet er sich voraussichtlich f\u00fcr eine Schutzhundausbildung \u2013 vorausgesetzt, auch seine Belastbarkeit erlaubt das anstrengende Training. All das richtig einzusch\u00e4tzen, ist Aufgabe und Leistung des Besitzers und Ausbilders.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ausbildung zum Schutzhund \u2013 das ist f\u00fcr viele Hundesportler die Kr\u00f6nung ihres Zusammenlebens mit dem Tier an ihrer Seite. Hier kann der Hund mehr als Kunstst\u00fcckchen machen, ist ein anderer als nur der am\u00fcsante Begleiter, nicht nur ein daneben lebendes St\u00fcck Naturersatz. Schutzhunde sind beste Familienmitglieder aus eigenem Wollen und mit eigenem Urteilsverm\u00f6gen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erfahrene Ausbildungswarte in des GHSV Holzhausen &#8211; Greifenstein stehen bei der Ausbildung mit Rat und Tat zur Seite und bereiten die Hundef\u00fchrer und ihre Tiere auf die Schutzhundpr\u00fcfung vor, die sp\u00e4ter von Leistungsrichtern abgenommen wird. Die Schutzhundpr\u00fcfung umfasst die Sparten <a href=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/?page_id=68\">F\u00e4hrtenarbeit<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/?page_id=67http:\/\/\">Unterordnung <\/a>und <a href=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/?page_id=65\">Schutzdienst<\/a>.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Schutzhundausbildung<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Es ranken sich immer wieder viele Fragen um die<\/em><br \/>\n<em>Schutzhundausbildung, z.B.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><em><strong>Wird der Hund beim Schutzdienst &#8222;scharf gemacht&#8220;?<\/strong><\/em><\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #800000;\"><em><strong>Was genau passiert eigentlich beim Schutzdienst<\/strong><\/em> <em><strong>Kann auch mein Hund ein Schutzhund werden?<\/strong><\/em><\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zun\u00e4chst einmal muss unbedingt zwischen der Schutzhundausbildung im sportlichen Sinne und der Ausbildung im &#8222;Exekutivschutz&#8220; (Polizei, Zoll, usw.) unterschieden werden. In den Hundesportvereinen wird ausnahmslos Schutzhundausbildung im sportlichen Sinne betrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen wir feststellen, dass beim Schutzdienst im sportlichen Sinne kein Hund scharf gemacht wird. Der Sporthund wird ausschlie\u00dflich auf das Beuteobjekt, n\u00e4mlich den &#8222;Schutzdienstarm&#8220; fixiert, dabei handelt es sich um eine Attrappe, die im Alltagsgeschehen nicht vorkommt. Im Gegensatz dazu erh\u00e4lt ein Diensthund, beispielsweise der Polizei, eine &#8222;Mann Ausbildung&#8220;.<\/p>\n<p>Die Masse aller Verhaltensweisen des Hundes lassen sich den vier gro\u00dfen Motivationen zuordnen, die den klassischen Trieben entsprechen. Dieses sind:<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Nahrungsaufnahme &#8211; Fortpflanzung &#8211; Angriff &#8211; Flucht<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00dcbrigens haben diese Triebe auch f\u00fcr den Menschen G\u00fcltigkeit!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Triebe in der Schutzhundausbildung wurden<br \/>\nfolgende Begriffe etabliert:<\/p>\n<p><span style=\"color: #800000;\"><strong>Nahrungsaufnahme\u00a0 &#8212;&#8211;&gt;\u00a0 Beuteverhalten<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\"> <strong>Angriff\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8211;&gt;\u00a0 Aggressionsverhalten<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\"> <strong>Flucht\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8212;&#8211;&gt;\u00a0 Meideverhalten<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verhaltensweisen der Fortpflanzung werden f\u00fcr die Schutzhundausbildung nicht<br \/>\ngenutzt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sicherlich haben Sie mit Ihrem Hund schon einmal St\u00f6ckchen oder Ball gespielt und Ihr<br \/>\nTier hatte gro\u00dfe Freude daran, hinter diesen Gegenst\u00e4nden herzulaufen, sie einzufangen<a href=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt35.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-191\" alt=\"Unbenannt35\" src=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt35.jpg\" width=\"318\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt35.jpg 636w, https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt35-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><\/a><br \/>\nund anschlie\u00dfend zu apportieren. Die Bewegung (z.B. eines Spielzeugs) weg vom Hund ist der spezifische Reizausl\u00f6ser f\u00fcr sein <strong>Beuteverhalten<\/strong>. Dabei ist es v\u00f6llig unerheblich, ob es sich bei dem Beuteobjekt um ein St\u00f6cken, ein Ball oder um den so genannten Schutzdienst\u00e4rmel handelt. Dieses Verhaltensrepertoire des Hundes ist nat\u00fcrlich und vorprogrammiert. Kann der Hund sein Beuteverhalten nicht ausleben, fehlt ihm ein wesentlicher Teil der artgerechten Haltung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Und was ist mit der Aggression? Auch sie ist der nat\u00fcrlicher Trieb eines jeden Hundes. Daher ist es die Aufgabe des Hundef\u00fchrers, das <a href=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-190 alignleft\" alt=\"Unbenannt10\" src=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt10.jpg\" width=\"307\" height=\"206\" srcset=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt10.jpg 596w, https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Unbenannt10-300x201.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px\" \/><\/a><strong>Aggressionsverhalten<\/strong> seines Tieres zu kontrollieren, damit es nicht zu unerw\u00fcnschtem Verhalten kommt. W\u00e4hrend der Schutzhundausbildung bekommt der Hund nicht immer seine Beute, das ruft Frustration hervor, auf die er mit aggressivem Verhalten reagiert. Der Schutzdiensthelfer stellt hier einen Kontrahenten dar, mit dem das Tier um seine Beute k\u00e4mpft. Wie in der Natur bedient sich der Hund dabei einer Reihe von Verhaltesweisen, wie beispielsweise Drohgeb\u00e4rden und Imponiergehabe. Das Verbellen des Schutzdiensthelfers ist z.B. eine solche Drohgeb\u00e4rde. Insgesamt ist der Schutzdienst ein ritualisierter Kampf zwischen Hund und Helfer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine weitere Anforderung an den <a href=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Foto-HNUEGGGX-Small.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-192\" alt=\"Foto-HNUEGGGX (Small)\" src=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Foto-HNUEGGGX-Small.jpg\" width=\"316\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Foto-HNUEGGGX-Small.jpg 721w, https:\/\/www.sv-og-holzhausen.de\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/Foto-HNUEGGGX-Small-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px\" \/><\/a>Schutzhund stellt der dritte Triebbereich, das <strong>Meide-verhalten<\/strong>, dar. Hier lernt der Hund, ein f\u00fcr ihn angenehmes Verhalten auf Kommando des Hundef\u00fchrers zu unterlassen (auslassen der Beute; des \u00c4rmels). Er muss also in Konfliktsituationen gehorchen und sich den Kommandos seines &#8222;Rudelf\u00fchrers&#8220;, also Ausbilders, absolut unterwerfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Insgesamt wird bei der Ausbildung zum Schutzhund sehr viel Wert<\/strong><\/span><span style=\"color: #800000;\"> <strong>auf den Wechsel zwischen den einzelnen Trieben gelegt.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Gehorsam, Nervenst\u00e4rke und Selbstbeherrschung des Hundes<\/strong><\/span><span style=\"color: #800000;\"> <strong>werden in Belastungssituationen immer wieder \u00fcberpr\u00fcft.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>Aus diesen gewonnenen Erkenntnissen resultiert, dass nicht jeder<\/strong><\/span><span style=\"color: #800000;\"> <strong>Hund f\u00fcr die Ausbildung zum Schutzhund geeignet ist.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es kommen nur solche Hunde in Frage, die ein normales Sozialverhalten, ein ausgeglichenes Wesen, Nervenst\u00e4rke und Gehorsam bewiesen haben. Um diese Anforderungen sicher zu stellen ist jeder Schutzhundpr\u00fcfung eine Begleithundpr\u00fcfung vorgeschaltet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Schutzhundausbildung gliedert sich in die folgenden drei Disziplinen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #800000;\"><strong>1. F\u00e4hrte (siehe F\u00e4hrtenhundausbildung)<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\"> <strong>2. Unterordnung (siehe Begleithundausbildung)<\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #800000;\"> <strong>3. Schutzdienst (siehe oben)<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schutzdienst: beste Lehrzeit f\u00fcr Hund und Mensch Schutzdienst, die K\u00f6nigsdisziplin der Hundearbeit, ist kein Selbstzweck und soll auch nicht nur dazu dienen, bestimmte Aufgaben mit Hilfe eines Tiers zu erledigen. 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